BACK TO THE ROOTS

ZURÜCK ZU DEN WURZELN …
Über Jahrhunderte hatte der Hut auf dem Haupt schon für das Erkennungsmerkmal gesorgt.
Der Hut thronte dort, um bereits aus der Ferne etwas über den Träger auszusagen und anzukündigen.
Waren es anfangs Könige und Prinzen, Ritter oder Heeresführer –
so wurden es später die Grafen, Herrschaften, Arbeiter oder Bühnenkünstler,
die ihre Persönlichkeit unter den Hut brachten.

Im Januar 1914 errichtete unser Urgroßvater, Martin Eiserfey, in Köln eine Hutfabrik.
Dort fertigten die Modistinnen individuelle Modelle aus feinem Panamastroh oder farbigem Filz.
Sorgsam wurden unterschiedliche Hut-Formen über Holzköpfe gelegt, gepresst, gedämpft
und bestickt – und von einer internationalen Gesellschaft getragen.
Der Erste Weltkrieg stellte das Unternehmen unter enorme Belastungsproben –
und der Hut wurde zum Helm. Doch die Fabrik hielt der Notlage, den Bomben und der Inflation stand.
1924 stieg unser Großvater in das Unternehmen mit ein. In diesen Zeiten zog man mit
Koffern und Hutschachteln durch die Städte. Das Unternehmen florierte – auch über die Landesgrenzen hinaus.
Der Zweite Weltkrieg zerstörte die Fabrik. Sie wurde erst 1948 wieder errichtet.
Nun arbeiteten Modistinnen in weitläufigen dreistöckigen Lofthallen an der Erstellung der Hüte.
Neben Panamastroh, das kunstvoll verarbeitet wurde, zierten letztlich Bänder in sämtlichen Kombinationen die Hutkrempen.
Auf großen Stoffballen lagerten Filze, Futterseide und Wolle. Diese lieferte die Vorlage für feine Strickmützen,
die sich wie weiche Turbane um das Haupt des Trägers legten. Köln wurde in den 60er Jahren zur Hut-Stadt;
der Hut triumphierte wieder!

Die Hutfabrik wurde einer der schillernden Mittelpunkte der Stadt, und in imposanten Showrooms reichte sich die Prominenz die Hand.
Ob Petra Schürmann, Maria Schell, Bibi Jones oder Nadja Tiller – die Hutfabrik wurde einer der schillernden Mittelpunkte der Stadt
und die Stars ebenso schillernde Träger der eigens für sie angefertigten Hüte. Vom Bürgermeister bis zum Präsidenten, vom
Sportbund bis zum Kölner Karneval.

Zu Beginn der 70er Jahre jedoch verschwand der Hut von den Köpfen. Eine Durststrecke der Modisten und Midinetten begann.

HAUPTSITZ® möchte die Tradition aufleben lassen und sich mit hochwertigen Materialien und größtenteils
handgemachten Produkten behaupten.
Mit der Liebe zum Detail, fair hergestellt und unverwechselbar. Der Hut und die Mütze waren und bleiben ein feines Kunststück
und ein individuelles Handwerk. 
Ein Must-Have – zu jeder Zeit und für jedes Haupt.